Blogparade: Reiseplanung: Mit oder ohne Reiseführer?

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Cliffs of Moher / Irland

Wie eigentlich fast immer stoße ich mal wieder durch den altbekannten Zufall auf einen neuen Blog. Den Bambooblog von Ulrike. Und wie es ein weiterer Zufall so will – läuft hier seit kurzem eine der so genannten Blogparaden. Diesmal zum Thema: „Reiseplanung mit oder ohne Reiseführer?“ Das spricht mich sofort total an und ich beginne umgehend diesen Beitrag zu tippen. Bloggen macht Spaß.

Reisen auch.

Wann immer es mein Urlaubszeitkonto zulässt, verlasse ich Berlin um neue Länder, Sitten, Gebräuche und Naturschauspiele zu entdecken. Dafür schaffe ich mir immer einen Reiseführer in Buchform an. Das liegt einfach daran, dass ich eine ausgesprochene Buchliebhaberin bin. Meistens blättere ich mehrmals die verfügbaren Bücher im Laden  durch und entscheide je nach Reiseform, welcher Ratgeber dann gekauft wird. In einem Fall jedoch – und das ist auch schon meine kleine Geschichte, wo das Buch eine wichtige Rolle spielte – gab es erst das Buch und dann die Entscheidung für die Reise. Beim Stadtbummel fand ich mehrere Reiseführer von Stefan Loose 50% gesenkt und spontan entschied ich den Irland Ratgeber zu kaufen. Nun brauchte ich nur noch einen Flug nach Dublin. Die Reise dorthin war genial.

Weiterhin fühle ich mich mit einem Buch auf der sicheren Seite, denn wenn mein Smartphone oder der PC doch mal vom Akku oder der Netzabdeckung verlassen werden, sieht es schwierig … aus mit der Fortführung der Reiseplanung. Meistens lese ich im Zug, Bus oder als Beifahrer auf dem Weg zum neuen Ziel das Kapitel über den bald zu erreichenden Ort. Da ich beruflich sehr gut eingespannt bin muß ich gestehen, dass es ich leider viel zu selten schaffe, die Reisen exakt vorzuplanen. So steht meist die grobe Route und der Weg ist das Ziel. Die kompakte Version eines Buches ist auch hier meist der Garant, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besuchen zu können bzw. die wichtigsten Fakten zu Land, Klima Leute etc. zu bekommen.

Im Lonely Planet schätze ich zum Beispiel die Stadtrundgänge samt Kartenauschnitt. Meistens ist in den Büchern auch ein kleiner Vokabelteil enthalten, das finde ich sehr praktisch, denn eine Seite ist schnell aufgeschlagen … und in Regionen wo Diebstahl ein Thema ist, muss ich mich nicht sorgen – denn ein Tablet nimmt man dem Tourist gern ab, ein verwurschteltes Buch eher nicht.

Vor und während der Reise recherchiere ich im Internet. Meistens in anderen Reiseblogs. Die interessanntesten Sachen notiere ich mir dann im Buch, somit erspare ich mir lästigen Zettelkram. Unerlässlich scheint für mich das Netz, wenn es um das Buchen von Unterkünften geht.  Vor Buchung lese ich mir Bewertung anderer Reisender durch. Das kann mir ein gedrucktes Werk so aktuell nicht liefern. Ebenso finde ich einen Blick ins google maps mittlerweile sehr wichtig um einen Eindruck von der Lage des Hotels zu bekommen. Und nicht zuletzt ist ein Reiseführer im Bücherschrank eines meiner wichtigsten Erinnerungsstücke an wunderschöne Erlebnisse.

Fazit: Eine gute Mischung aus Buch und Internet ergibt mit ziemlicher Sicherheit einen tollen Urlaub 🙂

 

 

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