Tokio Shibuya Kreuzung

Reading Time: 3 minutes

Tokyo Shibuya Kreuzung

Heute nehme ich dich mal wieder mit in eine superschöne und zugleich verrückte Reiseerinnerung. Es geht nach Japan. Um genau zu sein, zur Shibuya Kreuzung. Viele Tage sind wir mit dem kleinen Camper kreuz und quer durch das Land gefahren. Haben kleine Fischerdörfer gesehen, sind durch die japanischen Alpen gedüst, haben viele Tunnel passiert, kiloweise Sushi gegessen – da darf doch eigentlich Tokyo nicht fehlen, oder?

Eigentlich nicht.

Doch da gab es ein Problem. Halt zwei. Erstes: Wir waren mit dem Camper unterwegs. Japanische Großstädte und Camper ergeben einfach so gar keinen Sinn. Parkplätze sind teuer, der Verkehr ist dicht, sodaß stundenlange Durchfahrten keine Seltenheit sind.

Zweites: Wir sind absolute Großstadtmuffel und dieser massige Trubel bekommt uns einfach nicht besonders gut.

Doch Japan ohne Tokyo?Geht gar nicht.

Also haben wir es auf unsere Art und Weise gelöst. Wir nähern uns der Stadt aus dem Süden und ins Navi haben wir Shibuya eingegeben. Den angesagten Stadtteil, wo das Leben tobt. Und in dem es die eine sagenumwobene Kreuzung gibt, welche von Tausenden von Leuten frequentiert wird. Die Shibuya Kreuzung. Abends zwischen 17 und 19 soll es am vollsten sein.

-das passt ….

-hier muss es irgendwo sein….

-wir müssen an einer Ampel stoppen, keine Ahnung wo wir sind ….

….plötzlich, ich könnte kreischen …. Tausende Menschen ergießen sich förmlich vor unserem Auto. So etwas habe ich noch nie gesehen. Wir flippen aus. Halten links – und ganz fix auch noch rechts die Kamera aus dem Auto. Das kann doch echt nicht die Realität sein? Doch. Tausende ….. und dann wird grün.

Sofort schießt es mir in den Kopf und ich sage es laut:

NOCHMAL

Während wir völlig aus dem Häuschen sind, kurven wir durch die anliegenden Straßen, biegen ein paar Mal ab und hoffen, dass beim nächsten Mal die Ampel wieder kurz vor uns auf rot schaltet! Sie tut es …. und wieder kommt dieser Menschenschwall. Manometer …. kaum zu glauben.

Da wollen wir noch ein wenig mehr eintauchen, wollen die Shibuya-Kreuzung aus nächster Nähe und life erleben. Wir suchen nun einen Parkplatz. Das der Automat später 25 Euro für die 2 schlappen Stunden haben will, passt ganz gut zu den Superlativen dieser Stadt. Also, wie schon gesagt – japanische Großstädte und ein Camper – das passt nicht wirklich.

Jedenfalls finden wir tatsächlich unweit der Kreuzung einen Stellplatz, marschieren zurück und überqueren nun mehrfach diese Kreuzung. Sagenhaft. Und na klar, wir sind nicht die einzigen Touristen, die sich dabei filmen, fotografieren – weil man einfach nicht glauben kann, was man hier fühlt und sieht.

Und dann haben wir ja noch den Marcus dabei. Mit seiner Kamera … jetzt soll es noch speziellere Aufnahmen geben. Wir finden das Starbucks (unbezahlte Werbung) – welches im Obergeschoß einen fantastischen Ausblick auf die Kreuzung bietet. Natürlich enthält eins unserer aus gecrashtem Eis bestehenden Getränke Matcha …. lecker …

Matcha und Schoko, hmmm! (unbezahlte Werbung)

…und der Ausblick? Unbeschreiblich. Wir bleiben noch eine ganze Weile …. um wie gesagt, kurz darauf den so arg gierigen Parkautomaten zu füttern. Falls du also mal hierher kommen willst, kommst du lieber mit der Bahn. Die Shibuya-Kreuzung befindet sich direkt am JR-Bahnhof. Interessant wären sicherlich auch noch andere Blickwinkel aus den umligenden Cafes und Kaufhäusern. Dafür hat bei uns leider die Zeit nicht gereicht.

Und hier haben wir noch ein paar bewegte Bilder. Marcus hatte direkt nach dem Urlaub ein Minivideo geschnitten, das zeigt ganz gut die Situation auf der Kreuzung:

Vielen Dank für´s Mitschwelgen in den schönen Erinnerungen des Lebens! Hast Du auch eine schöne Erinnerung? Mit eins, zwei Bildern? Ich freue mich über Gastbeiträge. Schreib´ mich einfach ungezwungen an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.