Neuseeland

NeuseelandallgemeinDas derzeitige Traumziel nicht nur vieler Deutscher. Das Land der langen weißen Wolke – so der maorische Name, besteht aus der Nord- und der Südinsel. Verbunden sind die beiden Inseln über die so genannte Interislander-Fähre, welche zwischen Wellington und Picton fährt (es empfiehlt sich, diese Fähre weit im Voraus zu buchen). Was fasziniert uns nur so an diesen für uns weit entlegenen Inseln? Aus unserer Sicht ist es zum einen die scheinbar unerreichbare Ferne, welche tiefe Sehnsüchte schürt, andererseits eine weitestgehend unberürte Natur. In schnellem Wechsel finden sich Naturphänomene jeglicher Art. Sei es ein Gletscher, welcher in nur sehr geringem Abstand zum Meer steht, Vulkangeschehen, Höhlen über Jahre durch die Flut des Ozeans geformt oder unzählbar viele Traumstrände.Einreise sowie Bewegung und Orientierung vor Ort

Für Ihre Reise benötigen Sie einen gültigen Reisepass. Wenn Sie mit dem Pkw oder dem Wohnmobil fahren wollen, so benötigen Sie zusätzlich zu Ihrem in Deutschland gültigen Fahrerlaubnis noch den internationalen Führerschein. Diesen bekommt Ihr in der Regel auf dem Bürgeramt. Bitte nehmt unbedingt beide Formulare mit, denn einzeln sind die Dokumente in Neuseeland jeweils nicht anerkannt.

Geld ist mit Kreditkarte unkompliziert und auch sofort am Flughafen an üblichen Geldautomaten zu haben. Währung ist der neuseeländische Dollar. Generell empfiehlt es sich ruhig, ein paar US Dollar bei sich zu führen, speziell, wenn auf Hin- oder Rückflug noch längere Aufenthalte in Drittländern geplant sind.

Neuseeland ist ein gutes Einsteigerland zum Reisen mit dem Wohnmobil. Eine Vielzahl von gut ausgebauten „camp sites“ (Campingplätzen) lädt zum Verweilen ein. Gut ist es eine offline-Version einer Campingplatz-App zu nutzen oder eine reale Papierkarte bei sich zu führen. (in der Regel liegt die einem Mietwagen bei). Zahlreiche Wohnmobilanbieter wie KEA; Britz, Apollo, Alpha, Kiwi, Jucy und andere halten Fahrzeuge in allen Ausstattungsvarianten, Größen und Preisen bereit. Wir sind mit Wendenkreisen gereist. Unser Modell war zwar schon etwas in die Jahre gekommen, dafür waren wir sehr zufrieden mit der räumlichen Aufteilung sowie der vertraglichen Abwicklung. Absolutes Muss ist hier wohl die mobile Campertoilette, diese berechtigt zum Übernachten auf zwar ausgewiesenen jedoch unbewirtschafteten Stellplätzen. Wildes Campen ist mittlerweile vielerorts untersagt. Nur in der Hauptreisezeit Dezember und Januar scheint das Vorbuchen von Unterkünften unerläßlich, denn dann sind große Ferien und die Kiwis reisen selbst. Deweiteren läßt sich das Land gut mit dem PKW erkunden, Hotels, Motor Lodges und Bed&Breakfast´s sind in großer Vielzahl vorhanden und lassen sich unkompliziert über die gängigen Hotelbuchungsportale organisieren. Doch bedenken Sie bei der Reiseplanung auf alle Fälle die Kosten für Übernachtung. Neuseeland ist generell kein günstiges Reisland.

i-site Visitorcenter stehen in nahezu allen größeren Städten oder an touristisch bedeutsamen Orten zur Verfügung. Diese Touristenbüros bieten teilweise kostenlos oder zumindest gut erschwinglich regionales Kartenmaterial und Tourenvorschläge der Umgebung, Verzeichnisse der Campingplätze, geben Hilfe beim Auffinden und Buchen von Unterkünften (auch kurzfristig).

Keine Pflanzen, Früchte oder Gemüse oder Tiere ins Gepäck. Neuseeland schützt seine Natur und achtet sehr genau darauf, dass keine landesfremden Keime und Kulturen mit einreisen. Zur Einreisekontrolle gehört auch am Flughafen der „Schuhcheck“ auf Schmutz. Ebenso muß man auf einem Formular angeben, ob man im Gepäck Sportausrüstung wie zum Beispiel weitere Trekking Schuhe bei sich führt.

Was tun in Neuseeland?

Es besteht eine unglaubliche Vielfalt, einen Urlaub zu gestalten. Die meisten befahren die Inseln mit einem Wohnmobil oder dem PKW und besuchen die Sehenswürdigkeiten welche sich auf der jeweiligen Route befinden.  Sehenswürdigkeiten sind hier in erster Linie Naturschauspiele wie Gletschertore zum Beispiel am Fox Glacier, Gletschertouren zu Fuß oder mit dem Hubschrauber zum Beispiel auf den Franz Josef Glacier, heiße Quellen, Vulkankegel, Höhlen, besondere Strände wie zum Beispiel die Moeraki Boulders  und vieles mehr. Unserem Reisebericht kannst Du eine mögliche 3-wöchige Route mit dem Camper auf der Südinsel entnehmen.

Liste interessanter Aktivitäten und damit unsere Tagesrouten Südinsel:

1. Tag: Christchurch – Lake Tekapo Route bei google

2. Tag: Lake Tekapo – Lake Pukaki -Hooker Valley / Mount Cook Nationalpark route bei google

3. Tag: Mount Cook Nationalpark – Tasmangletscher – Oamaru Route bei google

4. Tag: Oamaru – Moeraki Boulders – Dunedin – Otageo Peninsula – Portobello Route bei google

5. Tag: Portobello – Royal Albatross Center – Sandfly Bay – Kakapoint Catlins Route bei google

immer noch 5. Tag: Kaka Point – Nugget Point (Ausflug zum Sonnenuntergang!) Route bei google

6. Tag: Kaka Point – Purakaunui Falls Tautuku Bay – Cathedral Caves – Mc Lean Falls – Waipapa Point – Invercargill / Otatara Route bei google

7. Tag: Invercargill – Riverstone – Lake Manapouri – Te Anau – Milford Sound Route bei google

8. Tag: Queenstown mit Lake Wakatipu

9. Tag: Lake Wanaka

10. Tag: Mount Aspiring Nationalpark – Rob Roy Gletscher – Fox Glacier

11. Tag: Fox Glacier – Lake Matheson – Franz Joseph

12. Tag: Franz Joseph – Hokitika

13. Tag: Hokitika – Pancake Rocks – Westport – Cape Foulwind

14. Tag: Westport – Motueka / Abel Tasman Nationalpark

15. Tag: Abel Tasman per Kajak

16. Tag: Motueka – Nelson – Havelock – Queen Charlotte Drive (Momorangi Bay) ca. 140km Route bei google

17. Tag: Momorangi Bay – Picton – Marlborouh Sounds (Fahrt mit Postschiff)

18. Tag: Picton – Blenheim – Ward (A1 Ward Motel Campground) Route bei google

19. Tag: Ward – Kaikoura („DER“ Ort für Wahl- und Delphinbeobachtung) – Christchurch

20. Tag: Christchurch – Banks Peninsula / Halbinsel / Akaroa Route bei google

21. Tag: Akaroa – Christchurch (spektakuläre Fahrt entlang der Küste) Route bei google

Tanken Sie immer frühzeitig, behalten Sie im Blick, wie weit und wohin Sie an dem jeweiligen Tag fahren wollen. Es gibt Regionen, da gibt es einfach nicht immer Benzin. Zum Beispiel gibt es im Milford Sound zwar eine Zapfsäule – jedoch wohl nicht immer Benzin. Gewöhnen Sie sich an längere Fahrten auf unbefestigten Strassen und planen Sie dementsprechend mehr Zeit ein.

Nahrungsmittel für Selbstversorger gibt es in verschiedenen Supermärkten. Teurer zwar als in Deutschland aber erschwinglich. Bedenken Sie auch hier, das nicht automatisch jeder Ort auch einen Supermarkt geschweige denn ein Restaurant hat. Planen Sie also längere Aufenthalte in entlegenen Regionen, kalkulieren Sie unbedingt durch, sorgen für ausreichend Trinkwasser und auch haltbare Dauerwaren. Nur eines sucht man in Neuseeland vergeblich: vernünftiges Brot. Leider gibt es tatsächlich nur sehr weiches auf ein Bruchteil seiner Verkaufsgröße komprimierbares – egal wie es dort gemnannt wird – für uns war alles Toastbrot.

Gesundheit. Zur üblichen Reiseapotheke bei Fernreisen kaufen Sie für Neuseeland dringend ein Sonnenschutz mit sehr hohem Lichtschutzfaktor. Auf alle Fälle über LSF 30, besser LSF 50.  Rechnen Sie in Neuseeland immer damit, sich im Ernstfall in jeder Situation so gut wie möglich selbst helfen zu können. Je nachdem, wie Sie reisen, kann der nächste Arzt oder Krankenhaus Stunden bis Tage entfernt sein.

Das Thema Bekleidung ist in Neuseeland sehr einfach. Nehmen Sie leichte , kurze und lange und auch warme Bekleidung mit, sodaß Sie das Zwiebelschalenprinzip immer erfüllen können. Wir haben trotz des neuseeländischen Sommers oft mit Fleece und / oder Wetterjacke vor dem Camper gespeist, doch am Tag selbst wurde es oft teilweise sehr warm. Dann jedoch auch gern mal wieder windig. Man darf nicht vergessen, dass man sich entweder am Meer oder im Gebirge aufhält. Dazwischen gibt es nicht so viel. Das heißt gefühl ist es vielleicht kühl also freut man sich über jeden Sonnenstrahl und verbrennt im Zweifel gnadenlos. Generell gibt es oft Wanderwege und natürlich sagenhaft lange Strände, wo es einfach keinen Schatten gibt. Ansonsten dreht sich vieles während eines Neuseelandurlaubes um outdooraktivitäten, insoferm ist lässig-sportliche Kleidung Tagesordnung.

 

 

 

 

 

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