Klompen, Tulpen und Käse in Potsdam

20140608_153846Das Holländerviertel in Potsdam, mit seinen architektonisch anmutenden 134 Häusern, lädt zu einem Spaziergang nicht nur durch die Gassen, sondern auch in die Vergangenheit ein. Das Viertel liegt zwischen Friedrich-Ebert- und Kurfürstenstraße, Bassinplatz sowie Hebbelstraße. Vom Bahnhof aus kommend steigt Ihr am Besten an der Straßenbahnhaltestelle Nauener Tor aus, dann seid Ihr mitten im Geschehen. Die Häuser wurden im frühen 18. Jahrhundert gebaut. Eins davon hat man 1997 als Museum eröffnet. Das Jan Bouman Haus in der Mittelstraße 8. Für den Bummel durch das Viertel würde ich mindestens 2 Stunden einplanen. Kleine Kunstgewerbeläden, Cafes oder einfach nur die kopfsteingepflasterten Straßen strahlen für mich eine angenehme Gemütlichkeit aus, der man ruhig mal Raum geben darf. Da ich das Glück habe, in der Nähe zu arbeiten, komme ich öfters hier vorbei und genieße einfach nur so die Stimmung. Die Vermischung der alltäglichen Betriebsamkeit in Praxen, Anwaltskanzleien oder auch Wohnungen mit dem historischen Flair und touristischer Begierde gibt dem Viertel eine belebte quirlige und angesehene Note. Es gibt ausreichend Möglichkeiten, sich hier zu stärken. Eine der beliebtesten Locations ist das Cafe Heider. Doch auch der Wochenmarkt auf dem angrenzenden Bassinplatz macht Lust auf frisches aus der Region. Marktzeit ist täglich außer sonntags. Ganz beeindruckend finde ich den Perlentaucher. Wie der Name schon vermuten läßt, darf man hier in Schüben und Kommoden nach Perlen tauchen um später eine schöne Kette draus werden zu lassen. So läßt sich ein ganz individuelles Mitbringsel aus Potsdam leicht gestalten.

Wenn Füße und Rücken dann nach einem langen Spaziergang schmerzen, vereinbare  doch einfach gleich einen Termin in meiner nicht weit entfernten Praxis für Osteopathie. Mit Wohlgefühl in Körper, Bauch und Seele kannst Du  dann wohl hoffentlich gern und oft an Potsdam denken.

…und wann besuchst Du Potsdam und damit das Holländerviertel?

 

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