Dez 05

Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg Berlin

Kürzlich waren wir auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg in Berlin. Haben über Schultern in die Büdchen gelugt, den Duft von gebrannten Mandeln aufgesogen, haben den Quarkbällchen widerstanden und die tolle Schlossbeleuchtung fotografiert.

Und ja klar, es war proppevoll. Gefühlt haben wir eine halbe Stunde nach einem Parkplatz gesucht um dann unentwegt angerempelt zu werden.

Wir Menschen sind schon ein komisches Volk. Stellt einer ein paar Büdchen auf, beleuchtet sie bunt, zäunt sie ein, lässt Zuckerduft durch die Luft wabern und schon drängeln wir uns zahlreich durch die Gänge. Plötzlich stört es uns nicht, wenn es rempelt. Aber wehe es fährt mir einer mit dem Supermarktwagen in die Fersen. Plötzlich stört es uns gar nicht, wenn Nahrungsmittel plötzlich dreimal so teuer sind. Ist doch nur einmal im Jahr Weihnachtsmarkt, ist doch romantisch.

Dann entdecken wir die Schlagzeile vom Bombenfund in einer Apotheke in der Nähe vom Weihnachtsmarkt in Potsdam. Die Gratiszeitung lassen wir liegen. Wir registrieren und ignorieren diese Titelstory, stöbern weiter. Plattgold, gefärbte Schokoloade, Honigtürme und Feentüren. (…kann uns einer erklären, was man mit einer Feentür macht?)

Wiegen uns in vermeintlicher Sicherheit und wundern uns, warum man in Zeiten abstrakter Terrorgefahr Weihnachtsmärkte komplett einzäunt. Wo wäre der Fluchtweg? Trudeln weiter im Getümmel, leichte Rempelgenervtheit setzt ein.

Oder ist es doch nur der Hunger, der uns so allmählich überkommt? Sollen wir hier im kalten Getümmel essen?

Fast wie ferngesteuert liefen wir runter vom Weihnachtsmarkt zu diesem kleinen Lokal. Kaum eingetreten umgibt uns diese aus Fernost bekannte oasige Stille. Wir werden freundlich empfangen, bestellen Miso und Sushi. Schmunzeln über den Hund, der in einer Kuscheldecke eingewickelt auf der Bank liegt…. und schwelgen in Reiseerinnerungen …. Little Tokyo in Berlin! Danke, dass es diese Inseln gibt.

Und wie geht es dir so auf den Weihnachtsmärkten? Gehst du überhaupt hin? Und welcher ist dein Favorit?

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Okt 06

Sicher landen und wandern auf Madeira? Drei Expertinnen verraten ihre Tipps

Porto Moniz / Madeira (Foto © Susanne Koplin)

Du willst wissen, ob es sich lohnt, im Herbst auf Madeira Sonne zu tanken? Mich hat es brennend interessiert und so habe ich 3 Reiseexpertinnen gefragt, welche diese Insel bereits ausführlich unter die Lupe genommen haben. Alles was ich bisher hörte, ist, dass der Landeanflug, aufgrund der kurzen Landebahn ein sehr spektakulärer sein soll. Ui, ui, ui. Continue reading

Sep 02

Kurort Bad Boll – eine berufliche Stippvisite

Ortseingang Bad Boll

Kein geringerer als Peter Levine hat sich für ein Seminar in Bad Boll angekündigt. Normalerweise lebt und arbeitet er in Amerika. Er ist der Begründer der Methode Somatic Experiencing, eine Traumatherapie, welche meine Arbeit in der Praxis enorm bereichert. Na klar ergreife ich die Möglichkeit, diesen genialen Mann einmal persönlich kennenzulernen. Ich melde mich also gleich für das Seminar in Bad Boll an. Continue reading

Jul 03

Sellin und Störtebecker Festspiele Rügen

Rügen

Wieder einmal hat Rügen seine magnetische Wirkung entfaltet und uns für ein Wochenende angezogen. Hauptattraktion sollte der Besuch der Störtebecker Festspiele sein. Wie man sich dafür am Besten ausstattet, wo wir gewohnt haben und was man an einem kurzen und dann doch langen Wochenende noch so erleben kann, erfährst du in diesem Beitrag. Continue reading

Jun 25

Japan – Die ultralange Anreise, erster Tag und Mount Fuji

Ja, wir können es nicht leugnen. Mit unserer dreiwöchigen Japanreise ist schon so etwas wie ein Traum in Erfüllung gegangen. Immer wieder zieht es uns magisch an. Das komplett Fremde, eine völlig neue Kultur, anderes Essen und das Gefühl, einfach mal ganz weit weg von allem zu sein. Unerschrocken ob möglicher unvorhersehbarer Dinge, sind wir mit dem Wohnmobil individuell 3 Wochen, ganze 3600 Kilometer durch Japan gereist. Continue reading